Was ich behandle – und was nicht in mein Angebot gehört
Ich behandle ausschließlich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum vollendeten 21. Lebensjahr. Meine Praxis ist auf diese Altersgruppe spezialisiert – Erwachsene ab 21 Jahren behandle ich nicht.
Alle Leistungen werden über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet. Ich habe eine Kassenzulassung und erhebe keine zusätzlichen Selbstzahlergebühren. Privatpatienten können ich ebenfalls behandeln, sofern Kapazitäten vorhanden sind.
Für folgende Anliegen bin ich nicht der richtige Ansprechpartner:
Im Notfall: Wenn Sie oder Ihr Kind sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich an die psychiatrische Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder rufen Sie den Notruf 112 an. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar: 0800 111 0 111 (kostenlos).
Wenn Eltern getrennt leben, steht das Kind im Mittelpunkt der Therapie – nicht der Konflikt zwischen den Eltern. Ich nehme keine Partei, erstelle keine Berichte für Sorgerechtsverfahren und bin kein Vermittler in Erwachsenenkonflikten. Für eine erfolgreiche Therapie brauche ich die grundsätzliche Kooperationsbereitschaft beider Elternteile.
Verhaltenstherapie ist keine passive Behandlung. Sie erfordert aktive Mitarbeit – zwischen den Sitzungen, im Alltag, von Kind und Familie. Wer erwartet, dass Probleme verschwinden, ohne selbst etwas zu verändern, wird mit meinem Angebot nicht zufrieden sein.
In meiner Praxis ist es nicht vorgesehen, dass Patient*innen gleichzeitig bei mir und in der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA) in Behandlung sind. PIAs sind im Gesundheitssystem speziell für Patient*innen, die eine besonders intensive Versorgung brauchen.
Eine parallele Diagnostik und Behandlung führt regelmäßig zu Überschneidungen, widersprüchlichen Empfehlungen und Unklarheit über Zuständigkeiten – das beeinträchtigt die Behandlungsqualität und belastet das Gesundheitssystem unnötig. Wenn Sie unsicher sind, ob PIA oder ambulante Psychotherapie das Richtige ist, sprechen Sie das im Erstgespräch an.
Wöchentliche Einzelsitzungen à 50 Minuten mit dem Kind oder Jugendlichen. Dies ist das Hauptformat der Behandlung.
Je nach Alter und Thema werden Eltern oder Erziehungsberechtigte regelmäßig einbezogen – als fester Bestandteil der Therapie.
Gruppentherapie wird für bestimmte Themen (z. B. soziales Kompetenztraining) und Patient*innen angeboten (z. B. basierend auf der DBT).
Klärung des Anliegens, Diagnoseorientierung und Beratung – auch wenn keine Therapie indiziert ist oder die Indikation noch unklar ist. Wichtig: Therapie und Beratung sind nicht dasselbe.